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Gesundheitsförderung in Schulen: Neue Erkenntnisse aus 2026

Aktuelle Studien zeigen, wie schulische Interventionen Gesundheit nachhaltig stärken und Prävention gezielt fördern können, vom Verhalten der Kinder bis zu ihrem Umfeld. 

Schule

Eine Studie aus dem Jahr 2026 untersuchte die Wirkung eines schulbasierten Präventionsprogramms zur Myopie (Kurzsichtigkeit) bei Jugendlichen. Dabei kam das MMHEM-Gesundheitsförderungsmodell zum Einsatz, das mehrere Ebenen berücksichtigt: individuelles Verhalten, soziale Netzwerke, schulische Strukturen und kulturelle Kontexte.

Über drei Jahre hinweg wurden 136 Schülerinnen und Schüler an Mittelschulen begleitet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Intervention die Zunahme der Kurzsichtigkeit verlangsamt und die axiale Augenlänge reduziert hat. Zudem stieg die Zeit für Aktivitäten im Freien signifikant, während sich Bildschirmzeiten und Sehgewohnheiten auf kurze Distanz nicht wesentlich änderten.

Die Studie unterstreicht die Bedeutung von früher, kontextbezogener Prävention, die Verhalten, Umwelt und Kultur integriert. Sie liefert wertvolle Hinweise, wie Gesundheitsförderung in Bildungseinrichtungen effektiv umgesetzt werden kann, insbesondere in ethnisch vielfältigen oder strukturell herausfordernden Regionen.

Zuletzt aktualisiert am 10. April 2026