Schulische Gesundheitsförderung ist ein wichtiger Ansatz, um Kinder und Jugendliche frühzeitig in ihrer Gesundheit, ihrem Wohlbefinden und ihrer Gesundheitskompetenz zu stärken. Der Lebensraum Schule erreicht junge Menschen unabhängig von Herkunft, sozialem Umfeld oder individuellen Voraussetzungen und bietet damit besondere Chancen für Prävention und Gesundheitsförderung.
Beim diesjährigen Netzwerktreffen des Kompetenznetzwerks „Gesunde und sichere Schule“ Ende April in Wien durfte das IfGP organisatorisch begleiten und moderieren. Themenverantwortliche und Prozessbegleiter*innen von ÖGK, BVAEB, SVS und AUVA kamen zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und die gemeinsame Arbeit im Kompetenznetzwerk weiterzuentwickeln.
Im Mittelpunkt standen aktuelle Erfahrungen aus der Praxis der schulischen Gesundheitsförderung und Prävention. In Workshops, Fachinputs und Diskussionen wurden bewährte Vorgehensweisen reflektiert und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung gemeinsamer Unterstützungsangebote für Schulen aufgezeigt. Ergänzt wurde das Programm durch die Projektvorstellung „YOUareART“.
Dort wurde einmal mehr deutlich, wie wertvoll regelmäßige Austauschformate für die Qualität und Nachhaltigkeit schulischer Gesundheitsförderung sind. Sie schaffen Raum für gemeinsames Lernen, stärken die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Sozialversicherungsträgern und tragen dazu bei, Gesundheitsförderung langfristig im Schulalltag zu verankern.
Das Netzwerktreffen hat gezeigt, dass schulische Gesundheitsförderung dann besonders wirkungsvoll ist, wenn sie vernetzt, praxisnah und langfristig angelegt ist. Auch künftig wird es darum gehen, Erfahrungen aus der Praxis sichtbar zu machen, voneinander zu lernen und Schulen dabei zu unterstützen, Gesundheit und Sicherheit als festen Bestandteil ihres Alltags zu verankern.
Netzwerktreffen des Kompetenznetzwerks „Gesunde und sichere Schule“ Ende April in Wien