Wie Menschen Gesundheitsinformationen wahrnehmen, Angebote nutzen oder Unterstützung annehmen, ist nicht zufällig.
Geschlecht, Rollenbilder, Lebensrealitäten und soziale Rahmenbedingungen beeinflussen die Gesundheitschancen – oft leise, aber wirksam. Genau hier setzt ein Seminar des IfGP zur geschlechtergerechten Arbeit an.
Im Mittelpunkt stehen die Sprache und die Bildsprache, die Erreichbarkeit der Zielgruppe, die Gesundheitskompetenz, der Gender Health Gap sowie interne Strukturen und Prozesse. Wichtig ist auch der Blick nach innen: Welche Bilder von Geschlecht und Rollen prägen unser Denken? Wo wirken unbewusste Annahmen mit, wenn Angebote geplant oder Materialien gestaltet werden?
Geschlechtergerechte Arbeit ist also kein Zusatzthema, das „auch noch“ berücksichtigt werden muss. Sie ist ein Qualitätsmerkmal. Sie macht Barrieren sichtbar, verbessert die Verständlichkeit und stärkt die gesundheitliche Chancengerechtigkeit.
Das Thema berührt dabei mehr als nur Fachfragen. Es kann emotional diskutiert werden, denn es geht um Sichtbarkeit, Zugehörigkeit, Prioritäten und gesellschaftliche Veränderung. Umso wichtiger ist eine sachliche, respektvolle und praxisnahe Auseinandersetzung damit.
Das IfGP unterstützt Organisationen dabei, Geschlechterkompetenz in ihre bestehenden Angebote und Strukturen zu integrieren. Dies erfolgt durch Sensibilisierung, fachliche Konzepte, Schulungen, Materialien sowie die Weiterentwicklung von Gesundheitsförderung, Prävention, Kommunikation und Organisationsprozessen.
Bei Interesse wenden Sie sich an: office@ifgp.at