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Gesundheitsförderung goes Primärversorgung

Mit dem neuen Primärversorgungskonzept und dem Primärversorgungsgesetz wurden auch Gesundheitsförderung, Prävention und Gesundheitskompetenz als wichtige Aufgaben der Primärversorgung definiert. Ergänzend zur Krankenbehandlung rücken damit auch die Gesundheitsressourcen der Patientinnen und Patienten in den Fokus der Primärversorgung. 

Foto Primärversorgung

Im Auftrag des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger und des Fonds Gesundes Österreich wurde die Gesundheit Österreich GmbH und das Institut für Gesundheitsförderung und Prävention mit der Unterstützung der systematischen Implementierung des neuen Aufgabenbereichs in die neuen Primärversorgungseinheiten beauftragt.

In einem ersten Schritt wurden zwei Produkte entwickelt, die die Umsetzung von Gesundheitsförderung und Prävention sowie Gesundheitskompetenz unterstützen sollen:

1. Idealmodell einer an Gesundheit orientierten Primärversorgung:

Dieses soll dem PVE-Team sowie Financiers von Primärversorgungseinheiten Orientierung über mögliche Ansatzpunkte der Krankheitsprävention, Gesundheitsförderung und Gesundheitskompetenz geben bzw. als Grundlage für ein gemeinsames Verständnis für diese Themenbereiche dienen.

2. Eine Ausfüllhilfe für das Versorgungskonzept bezüglich Krankheitsprävention, Gesundheitsförderung und Gesundheitskompetenz:

Gründerinnen und Gründer von Primärversorgungseinheiten müssen vor deren Gründung ein Konzept vorlegen, das erläutert, wie sie dem Versorgungsbedarf in der Region entsprechen möchten. Hierzu liefert die Ausfüllhilfe eine Unterstützung, wie die drei Bereiche Eingang in den Versorgungsalltag finden können. Dabei werden konkrete Beispiele aufgezeigt, wie dies in der Praxis aussehen kann.

In einem nächsten Schritt wird nun eine Starterbox für das Primärversorgungsteam mit konkreten Umsetzungsmaßnahmen entwickelt, die einfach umzusetzen sind.

Zuletzt aktualisiert am 23. April 2019